Das kleine Mädchen ohne Brustkrebsgen ist zur Welt gekommen. Das Baby und die 27-jährige Mutter sind wohl auf.
Insgesamt wurden elf Embryonen im Reagenzglas erzeugt und drei Tage nach der Befruchtung auf das Risikogen BRCA1 untersucht. Sechs Embryonen wurden auf Grund des Risikogens aussortiert. Zwei Embryonen wurden in die Gebärmutter der Frau verpflanzt. Die Frau wurde mit einem Kind schwanger, da sich das andere Embryon nicht eingenistet hat.
Nun bleibt dem Mädchen Brustkrebs erspart. Ich sehe es als großen Erfolg und finde es schade, dass ein solcher Weg in Deutschland verboten ist. Natürlich können Menschen, solche Dinge auch negativ ausnutzen, aber man sollte nicht immer vom Schlechtesten ausgehen. Ich finde es toll, dass ein gesundes Kind auf die Welt gekommen ist und es sich später nicht unnötig quälen muss. Wenn man Menschen Schmerzen ersparen kann, dann sollte man einen solchen Weg auch nutzen. Ich wünsche dieser Familie viel Kraft und Gesundheit und hoffe, dass aus dem Mädchen eine wundervolle, gesunde und intelligente Frau wird.
Quelle: http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,600419,00.html

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